• Kathrin Sonntag, Atelieransicht, 2018. Courtesy und ©: Die Künstlerin

    Julian Irlinger, props, 2016. © Der Künstler und Galerie Thomas Schulte, Courtesy: Privatsammlung

    Felicity Hammond, Private Collection, Public Protection, 2016. Courtesy und ©: Die Künstlerin

    Bianca Pedrina, Psychogeographie, 2018. Courtesy und ©: Die Künstlerin

    H × B × T


    25. Mai 2018 bis 08. Juli 2018

    Eröffnung / Donnerstag, 24. Mai 2018, ab 18 Uhr


    Die Ausstellung H × B × T ist ein Partnerprojekt der Fotografietriennale RAY 2018.

    Alle Informationen und weitere Ausstellungen finden Sie auf www.ray2018.de

     

    Ermöglicht durch:

     

    Unterstützt durch:

    Eröffnung RAY 2018 - EXTREME am Mittwoch, 23. Mai 2018 im MMK 3 in der Domstr. 3, 60311 Frankfurt.


    Die Ausstellung H × B × T wird unterstützt durch Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung und die Abteilung Kultur Basel-Stadt.



  • Felicity Hammond / Julian Irlinger / Bianca Pedrina / Kathrin Sonntag

    Die international besetzte Gruppenausstellung widmet sich der Grenzüberwindung des Mediums Fotografie hin zu skulpturalen, performativen und installativen Arbeiten. Die zum Teil exklusiven Neuproduktionen schaffen in den Ausstellungsräumen auf Grundlage von zweidimensionalen Drucken neue Räume. Der Raum ist damit nicht nur Ort der Präsentation der künstlerischen Arbeiten, sondern ebenso ihr Inhalt. Die Arbeiten spielen mit Mimikry und Täuschungsmomenten sowie mit Oberflächen und Spiegelungen und reflektieren so zugleich ihr eigenes Medium im Zeitalter der Post-Fotografie.

    Das tatsächliche Begehen von Räumen steht im Gegensatz zu ihrer vermittelten Darstellung; reale Erfahrung trifft auf Simulation. So hinterfragt die Ausstellung auch, ob der grundsätzliche Unterschied zwischen dreidimensionalem Raum und dessen zweidimensionaler Simulation in der heutigen, digitalen Zeit tatsächlich noch entscheidend ist. Ist das permanente digitale „Begehen“ von fremden, unter Umständen weit entfernten Orten nicht längst zur Normalität geworden? Die dadurch elementar veränderte Wahrnehmung von Räumen lässt die beiden Extreme Räumlichkeit und Fläche verschmelzen.

    Obwohl die dargestellten Räume stets lokal zu verorten sind, sind sie ihrerseits entwurzelt – eine Parallele zur durch Globalität und Internet geprägten Gegenwart. Indem Bezüge zu außerhalb liegenden Orten und Neuproduktionen mit einem Bezug zum konkreten Ausstellungsort kombiniert werden, bewegt sich die Auswahl der Arbeiten zwischen den Polen „in situ“ und „ex situ“, „regional“ und „international“. Fremde Räume migrieren in den Kunstverein. Das Bekannte verschmilzt mit dem „Fremden“ und extrem Anderen.

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