• Postindustrial Sorrow / Zeitgenössische Kunst aus Polen


    10. September 2000 bis 22. Oktober 2000

    kuratiert von Gottfried Hafemann, Anda Rottenburg (Warschau) und Magda Kardacz
    Koproduktion mit der Zacheta Galerie, Warschau

  • Die in Wiesbaden bereits als Ausstellungskuratorin eingeführte Anda Rottenberg, Direktorin der Städtischen Galerie Zacheta, stellte 10 Künstlerinnen und Künstler aus Polen vor, deren Positionen den gesellschaftlichen und politischen Wandel der letzten Jahre reflektieren. Bewusst distanzierte sich Rottenberg von jedem nationalen Zuschnitt der Schau und stellt den grenzüberschreitenden globalen Ansatz der jungen Künstlergeneration in den Mittelpunkt.

    Postindustrial Sorrow, der grundlegende Wandel der Werte, der mit der Abkehr von tradierten ästhetischen Normen, von Mythen und Mysterien einhergeht, charakterisiert die postindustrielle Ära, deren Maximen Konsum und Globalisierung lauten und der Exponenten McDonalds und Microsoft heißen.

    Die Künstlerinnen und Künstler – Robert Rumas, Katarzyna Kozyra, Artur Zmijewski, Zuzanna Janin, Joanna Rajkowska, Zbigniew Libera, Pawel Althamer, Jadwiga Sawicka, Tatiana Czekalska, Leszek Golec – tragen diesem Wandel Rechnung. Mit ihren Arbeiten stellten sie sich mit höchst unterschiedlichen Positionen und Medien der Auseinandersetzung mit den veränderten, oft kruden, gesellschaftlichen Realitäten.

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