• Sascha Pohle


    25. November 2007

    25. November 2007 / 12 Uhr in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden

    NKVextra / zum exground Filmfest 2007

  • Zum 20. exground filmfest präsentieren exground und der NKV gemeinsam eine Matinée mit Filmen von Sascha Pohle, der im NKV derzeit seinen Film "The Mad Masters" im Rahmen der Ausstellung + PLUS + zeigt.
    Beim exground filmfest werden zu sehen sein:

    Safety hour I, 2003, 20 min
    Die Sehnsucht nach Entspannung treibt absurde Blüten, zu sehen in einem Tokyoter Schwimmbad: Lautsprecherdurchsagen fordern zum sicherheitsgerechten Verhalten auf. Alle eineinhalb Stunde müssen die Schwimmer das Becken komplett verlassen. Dabei wird der Pool nach Verlorenem abgesucht, nach Gegenständen oder auch Kindern. Gleichzeitig dient die Unterbrechung als Pause, um das Risiko des Ertrinkens zu verhindern. Nach 10 Minuten dürfen die Badenden zurück ins Wasser.

    Safety hour II, 2003, 5 min
    Ein weiteres absurdes Beispiel für freiwillig gewählte, moderne Massenmenschhaltung in öffentlichen Räumen.

    Let your body melt in mine, 2006, 2 min
    Eine „Studie“ zu THE MAD MASTERS, das derzeit im NKV zu sehen ist: Ein Dieter-Bohlen-Lookalike tanzt zu „You’re My Heart, You’re My Soul“. Der Liedtext wird in dem Video als Untertitel eingeblendet, wodurch eine andere Lesart des Textes ensteht. Die Passage “let your body melt in mine”, die auch der gleichzeitige Titel der Arbeit ist, bezieht sich nun auf den Moment der “Verschmelzung” des Doubles mit dem Original.

    German Indian, 2004, 20 min
    Gerhard Fischer aus Riesa bei Dresden ist Hobby-Indianer. Er betreibt sein Hobby schon seit über 40 Jahren, seit den 60er Jahren in der ehemaligen DDR bis heute. Das Video handelt von den Motivationen und Hintergründen des Indianerhobbys, und stellt
    dabei die Rolle eines Individuums und eines sozialen Phänomens auf der Suche nach
    Selbstverwirklichung in zwei politischen Systemen dar.
         
    The swimmer, 2002, 60 min
    Dem Video liegen zwei Vorlagen zu Grunde; der gleichnamige Film Frank Perrys, von 1968, mit Burt Lancaster als “The Swimmer” und ein gängiger Reisekatalog. Die Idee des “Swimmers“, nach einer imaginären Route, jeden Pool hintereinander einmal schwimmend zu durchkreuzen, wird adaptiert, formalisiert und in einen Tourismuskontext übersetzt.

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