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Susanne Hofmann / zwangsläufig

16. Dezember 2001 - 27. Januar 2002

Kurator: Gottfried Hafemann
mit -> Publikation

Ein Laufsteg lädt zu einem Parcours ein: In den fünf Räumen des Obergeschosses installiert, verbindet er die unterschiedlichen Werkgruppen der eigens für den Kunstverein konzipierten Installation. Arbeiten in immer neue Kontexte zu stellen und damit neue Sinnzusammenhänge und Perspektiven zu erzeugen, ist ein Schwerpunkt der künstlerischen Vorgehensweise von Susanne Hofmann. Dabei ist der Blick des Betrachters von Beginn an einkalkuliert. Beim Gang über den Laufsteg, dem "Durchlaufen der einzelnen Stationen", wird er unmittelbar in die Installation mit einbezogen und befindet sich doch gleichzeitig auf einer "anderen Ebene".

Die (Über-) Formung des Menschen und seine soziale "Zurichtung", vor allem in der Kindheit, bildet den Ausgangspunkt von Susanne Hofmanns künstlerischen Auseinandersetzungen. In ihren raum- und ortsbezogenen Ausstellungsprojekten untersucht sie die Schnittstelle zwischen individueller und kollektiver Erfahrung und Erinnerung. Fragen nach weiblicher Sozialisation und Identität nehmen dabei eine besondere Stellung ein. Ganz unterschiedliche Medien kommen bei den Projekten von Susanne Hofmann zum Einsatz: Gestickte Textarbeiten, Fotografien in Form von Stoffdrucken, Leuchtkästen sowie Audio- und Videoinstallationen.



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