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Erica von Moeller
2.
September 2007 bis 6. Januar 2008
Eröffnung Samstag, 1. September 2007, 17 bis 20
Uhr
Die Arbeit "Wie aus Glas" zeigt unterschiedliche Personen, die
langsam verschwinden während sie den Betrachter
anschauen. In einem Off-Text beschreibt eine
Ich-Person, wie menschenähnliche Wesen sich in
seiner Wohnung einnisten, ohne von ihm Notiz zu
nehmen.
Die Arbeit thematisiert, wie sich in einer
medialen Welt Realität und Fiktion immer mehr
vermischen, während Wünsche und Sehnsüchte aus
fiktionalen Zusammenhängen generiert werden. Die
Installation geht dabei der Frage nach, was in
unserem Handeln und Denken überhaupt noch
authentisch und individuell ist.
Am Fuß der zerfurchten Felsgipfel des Tulove
Grede, 60 Kilometer entfernt von der sonnigen
kroatischen Adriaküste, öffnet sich auf einer
Höhe von mehr als 1000 m das Plateau des Mali
Alan. Die raue, eindrückliche Natur dieser
Bergregion, heute Nationalpark und Niemandsland
zwischen Kroatien und Serbien, verrät ebenso
wenig von ihrer kriegsbelasteten Vergangenheit
und Aktualität wie von ihrer einstigen Funktion
als Drehort für Wildwest-Szenerie in Karl-May
Produktionen der 60er und Folgejahre.
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in Kooperation mit dem
Museum Wiesbaden
Diese Ausstellung ist
Bestandteil der Austellungsreihe PERSPEKTIVEN DER
ZUKUNFT.
Diese Reihe wird exklusiv von der
Nassauischen Sparkasse Wiesbaden
präsentiert.
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