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Murray
Gaylard / There’s no place like home
(or at least a place that resembles it)

10. Mai bis 21. Juni 2009
Eröffnung Samstag, 9. Mai 2009, 17 bis 20 Uhr

kuratiert von Elke Gruhn und Katharina Klara Jung

Murray Gaylard (*1974) vereint die Medien Performance und Zeichnung In seiner jüngsten Arbeit untersucht er, was Heimat bedeutet und bis zu welchem Maß unsere eigene Identität damit verbunden ist. In einer Welt, die sich in Transitzonen, Flughafenlounges und Exilen abspielt, und in der uns mobile Kommunikation ermöglich unsere Privatsphäre in die Öffentlichkeit zu tragen, ist Heimat vielleicht nur ein psychologischer Raum, den wir mit uns tragen, zwischen dem Ort, den wir gerade verlassen dem Ort, zu dem wir gehen. Können wir unser Zuhause jemals hinter uns lassen und wie viel davon tragen wir, gleichsam als Parasiten, ständig bei uns?

„Die Performancedokumentation (Untitled, 2009) handelt von dem Zustand, außerhalb des „Zuhause“, heimatlos zu sein und versucht, das Konzept von Heimat und den Grad, bis zu welchem unsere Identitäten damit verbunden sind, neu zu untersuchen. In einer Welt, die sich im permanenten Transit abspielt, in Flughafenlounges, im Exil, wo die Spuren der Immigration an jeder Straßenecke sichtbar sind und wo mobile Kommunikation es erlaubt, unser Privatleben direkt in die Öffentlichkeit zu integrieren, ist „Heimat“ vielleicht nur ein psychologischer Raum, den wir mit uns tragen, wo
wir auch sind. Es scheint, als bewegten wir uns darauf zu, dauerhafte Außenseiter zu werden (oder Insider, je nach Blickpunkt). Was bedeutet es, sich „zugehörig“ zu fühlen, und wie viele von uns haben einen Ort, der ihnen dieses Gefühl gibt? Vielleicht ist die Zeit dafür vorbei in einer Welt, die sich weigert, still zu stehen.

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