What the fuck is happening? Anhand dieser Frage erforscht Lola Göller die alltägliche mediale Dauerbeschallung im grotesken Gleichklang von Katastrophen und Katzenbildern. Verschiedene Stimmen, auch ihre eigene, nutzt sie als erzählerisches oder konfrontatives Mittel, um sich mit Dysfunktionen, Verzerrungen, Renitenzen und (digitalem) Kontrollverlust auseinanderzusetzen. Der Wurm in der Kirsche dient hier als Metapher für Systemfehler, strukturelle Zerstörungen und zivilen Ungehorsam.
Lola Göllers Praxis umfasst Objekte, Installationen sowie ein breites Spektrum audiovisueller Formate. Ihre interdisziplinäre Herangehensweise verbindet medienreflexive Ansätze mit einer kritischen Befragung von Wahrnehmung, Erinnerung und sozialen Dynamiken.